Donnerstag, 9. Januar 2014

Glücklich sein

Der Januar ist doch irgendwie ein komischer Monat, oder? Nichts Halbes und nichts Ganzes. Das alte Jahr ist vorbei, aber irgendwie ist man noch nicht so richtig im neuen Jahr angekommen. Mir kommts vor als würde man noch zwischen den Jahren hängen. Richtig kalt ist es nicht, eher warm, aber trotzdem wird es immer noch um halb 6 dunkel. Wann wird es endlich wieder länger hell draußen?

Darum muss ich jetzt etwas gegen diese seltsame Januarstimmung tun.

Der erste Schritt ist bereits gestern erfolgt. Wir haben unseren Sommerurlaub gebucht. Juchhuhhhhhhh. Das hat die Stimmung doch schon deutlich erhellt. Der Gedanke, dass man in einem halben Jahr, ne, das klingt zu lang, in schon 162 Tagen Richtung Meer fährt lässt mein Herzchen hüpfen. 2 ganze Wochen Strandurlaub (hört sich jetzt an als würden wir in die Karibik fahren, wird aber wieder Holland ;-)). Ich kann die salzige Luft schon deutlich riechen vor meiner Nase.

Doch was noch? Was macht uns eigentlich glücklich? Das habe ich heute Morgen einfach mal gegoogelt und bin auf einen interessanten Artikelgestoßen, der da verspricht:
"Der perfekte Tagesablauf zur Maximierung des Wohlbefindens"
Punkt 1: Früh schlafen gehen. Viel Schlaf sorgt für viele positive Gedanken. Das tue ich jeden Tag. Mit kleinen Kindern nutzt man doch jede Minute in denen man Schlaf am Stück bekommt ;-).

Punkt 2: Raus an die Luft. Können wir auch ein Häkchen dran setzen. Wer bleibt mit Kindern schon im Haus, wenn es nicht regnet?

Punkt 3: Pläne schmieden näher ans Büro zu ziehen. Bitte??? Wer war der Autor? Ein Workaholic ;-)? Meine Welt dreht sich nicht ums Büro sondern um meine Familie, daher auch wenn ich im Büro arbeite werde ich bestimmt nicht extra nah dort hin ziehen.

Punkt 4: Lächeln. Da muss ich sagen. Funktioniert wirklich. Ist ja auch kein neuer Ratschlag. Wenn man selbst lächelt, fühlt man sich bereits lächelt, bekommt weniger Falten und das Gegenüber begegnet einem direkt viel freundlicher. Sollte man sich nur immer wieder sagen oder irgendwo hinposten. Wird oft vergessen.

Punkt 5: Helfen. Stimmt auch. Sei es einem Kollegen oder den Nachbarn. Würden wir jetzt nach dem Artikel gehen, dann reichen bereits 2 Stunden die Woche. Verrückt. Wer stoppt denn die Zeit dabei?

Punkt 6: Dankbar sein, dass man einen Job hat. Bin ich, aber wir wollen ja mal nicht übertreiben.

Punkt 7: Den nächsten Urlaub planen. Alles richtig gemacht gestern.

Punkt 8: Bewegung. Bewegung habe ich mit den Zwergen eigentlich genug, aber richtig Laufen gehen hilft zu entspannen. Also, Erinnerung für mich: meine Laufmädels aktivieren. Normalerweise laufe ich mit meinen Mädels L. und K. einmal pro Woche immer donnerstags. Also heute. Nur irgendwie sind wir ohne es selbst mitzubekommen in den Winterschlaf gefallen.

Punkt 9: Viel Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Check. Oh ja :-))).

Punkt 10: eine Runde Meditation. Wird bei mir etwas schwierig. Dann müsste ich schon das Haus verlassen und außerhalb meditieren. Meistens herrscht bei uns so eine Spiellautstärke, dass an Meditation nicht zu denken ist.

Fazit: viele die meisten der Punkte lebe ich täglich. Ich bin glücklich. Daher habe ich doch nun wirklich nicht zu meckern.
Für heute schreibe ich mir aber trotzdem auf jeden Fall an die Wand: LÄCHELN :-).

Eure Alexandra



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