Dienstag, 12. November 2013

Martinsfeuer

Geschafft, wieder ein Meilenstein auf dem Weg zum Weihnachtsfest, der hinter uns liegt.


Unser Martinsfest gestern war auch dank des Wetters, das super mitgespielt hat, ein voller Erfolg.
Immer wieder lustig, dass die Zwerge zunächst unheimlich stolz auf ihre selbstgebastelten Laternen (in unserem Fall ein wunderschöner Marienkäfer für Max Power und ein Knallbonbon für das Tottili) sind, gesehen werden möchten mit ihren Unikaten und jeder denkt, dass seine Laterne die Schönste ist (dabei sind alle wirklich zuckersüß).
Aber dann, nach noch nicht einmal gefühlten 5 Minuten entlang des Martinsumzugs kommt die Frage: "Mama, trägst Du bitte meine Laterne, die ist soooo schwer". Ach ja und: "Papa, darf ich auf Deine Schultern, ich kann einfach nicht mehr laufen und außerdem sehe ich dann auch St. Martin."
Klar, Ihr Süßen, mit diesen unschlagbaren Argumenten kann man ja nicht nein sagen.
Ist ja auch kein Problem, wir jonglieren Euch, den Kinderwagen und die zwei Laternen schon irgendwie durch die Straßen. Alle anderen Eltern natürlich auch und dann fällt auch noch andauernd die Laterne vom Stab, weil ich natürlich nicht so klug wie andere Mütter war, die dann so schlaue Kommentare geben, wie: "Ja, wir kleben unsere Laterne immer mit Tesafilm an den Stab, dann kann das nicht passieren." Ach so, ok ;-). JETZT weiß ich das auch. Aber was solls. Gemerkt für´s nächste Mal.
Es geht ja einfach nur um die wunderschöne Stimmung. Alles ist dunkel, St. Martin reitet in seinem schweren roten Mantel vorweg auf seinem großen Pferd und ganz hinten schiebt uns die Blaskapelle mit ihren Trompeten und Posaunen weiter nach vorne. Herrlich. Ich liebe einfach diese Zeit.

Am Ende des Martinszuges kommt dann immer noch das Beste. Beim Lagerfeuer gemütliches Beisammenstehen. Martinsbrezel knabbern, Glühwein und Kinderpunsch zum Aufwärmen.
 
Das war ein schönes Fest, Mama.
So soll es sein.

Liebste Grüße,
Eure Alexandra

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